|
28.03.2005 "Die Revolution
war nicht geplant" Ex-Parlamentarier Ramazan Dyryldaev: Akajew
hat Millionen Dollar von Adelheid Wolfl Wien/Bischkek – "Ich
habe soeben mit Kulow telefoniert. Er sagt, er musse nun zwei Tage ausruhen",
sagt Ramazan Dyryldaev, der Leiter der Helsinki-Foderation in Kirgistan,
der gerade in Wien weilt. Er ist ein personlicher Freund des Oppositionspolitikers,
der nun nach funf Jahren Haft Mehr zum Thema Wien NGO Der Trick mit den Pferden Am Freitag haben die wichtigsten NGOs in Bischkek dazu aufgerufen, die neue Regierung zu unterstutzen. "Die Revolution war nicht geplant", erzahlt Sasykbaeve. "Sie wurde von der Regierung selbst provoziert, weil sie Kriminelle gegen die Demonstranten losgelassen hat." Als die Polizei auf den Pferden gekommen sei, waren die Demonstranten zuerst davongelaufen, dann seien sie plotzlich umgekehrt und die Pferde seien geflohen. "Die Leute aus den Dorfern wissen eben, wie Tiere reagieren." "Die Geschehnisse zeigen die Personlichkeit
von Akajev und den Zynismus gegenuber dem eigenen Volk", sagt Dyryldaev.
Die Regierung habe etwa Gegen-NGOs gegrundet, um die Arbeit der NGOs
zu behindern. "Wir sind aber unterstutzt worden, etwa von Botschaften,
auch der amerikanischen", so Dyryldaev. "Etwa als unsere Internetseiten
von der Regierung gesperrt wurden." (DER STANDARD, Printausgabe,
26.3.2005) |